Homosexualität wird gemäss dem Berner Lehrplan zwar thematisiert, dennoch sind wertfreie Informationen über Homosexualität in den Schulen selten. Immer noch ist das Thema von Vorurteilen besetzt.

Die Schule ist der Ort, wo Jugendliche einen Grossteil ihrer Zeit verbringen. Sie hat den Anspruch, für alle ein Ort des gegenseitigen Respekts zu sein. Auch schwule, lesbische und bisexuelle Jugendliche sollten die Möglichkeit haben, sich in einem aufgeklärten Umfeld zu entwickeln.

Der direkte Kontakt hilft, Berührungsängste abzubauen. Die Schulbesuche tragen dazu bei, dass sich Lehrpersonen und Lernende eine unabhängige Meinung zum Thema Homosexualität bilden können.

Das ABQ Schulprojekt wurde 1999 in Bern gegründet. Wir sind mit den Schulprojekten GLL (Innerschweiz), Comout (Ostschweiz), anyway (Basel) und Transgender Network Schweiz (ganze Schweiz) vernetzt, welche in der übrigen Schweiz vergleichbare Workshops zu den Themen Homo- und Bisexualität sowie Transgender anbieten.


«Als mir meine Schwester sagte, dass sie lesbisch sei, war ich zuerst völlig überfordert. Das Thema war mir fremd.»
9. Klässlerin


«Ich war mir nicht bewusst, dass ich mit dem Schimpfwort "schwul" anders umgehe als mit anderen Schimpfwörtern»
Lehrerin