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Kurse
Möchten Sie gerne mehr wissen über die Themen sexuelle Orientierung und Coming Out und damit verbundene Chancen und Risiken? Planen Sie eine Fortbildung in ihrem Kollegium? Haben Sie Fragen im Zusammenhang mit der Thematisierung von Homo- und Bisexualität im Unterricht oder zum Umgang mit homo- oder bisexuellen Schülerinnen und Schüler?
ABQ bietet auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Inputs und Workshops für Lehrpersonen, Präventionsbeauftragte und Erziehende.
Hier hat ABQ bereits Kurse durchgeführt
Inputs und Workshops
Für Lehrpersonen, Sozialpädagog/innen, Präventionsbeauftragte, Erziehende.
Durchgeführt von Marianne Kauer, Primarlehrerin und Lic. Phil, Psychologin FSP/SGP, nach Absprache in Zusammenarbeit mit weiteren Personen aus dem ABQ-Team.
Dauer: Nach Absprache zwischen 30 Minuten (Kurzinput) und einem Tag.
Kosten: Nach Absprache
Kontakt: vorstand@abq.ch

Input für die Präventionsbeauftragten der Aishilfe Basel, 2007
Mögliche Kursinhalte
- Was ist sexuelle Orientierung?
- Was bedeutet Homophobie? Was kann dagegen getan werden?
- Welche Chancen und Risiken sind mit homo- und bisexueller Orientierung verbunden?
- Welche prototypischen Stufen durchlaufen Jugendliche in einem Coming Out Prozess?
- Wie kann ich Jugendliche während dem Coming Out unterstützen? Was ist zu beachten?
- Sollen sich auch heterosexuelle Jugendliche mit Homo- und Bisexualität auseinandersetzen?
- Welche Möglichkeiten gibt es, verschiedene sexuelle Orientierungen im Schulalltag wertfrei und integrativ zu thematisieren?
- Wie gehe ich mit homosexuellen Jugendlichen in meiner Klasse um? Welche Unterstützungsmöglichkeiten habe ich als Lehrperson?
- Wie gehe ich als Pädagogin / Pädagoge in meinem beruflichen Alltag mit dem Thema sexuelle Orientierung um? Wie vermittle ich meine Haltung unbewusst an die Jugendlichen weiter? Was sollte ich dabei über mich wissen?
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Es reicht nicht aus, als Lehrperson eine
tolerante Haltung gegenüber dem Thema Homosexualität
zu haben, aktiv aber nichts dafür zu tun, damit sich
nicht nur hetero-, sondern auch homosexuelle Jugendliche in
einem aufgeklärten Umfeld gesund entwickeln können.
Die meisten Lehrpersonen sind nicht homophob; viele
wissen aber wenig oder nichts über die Probleme, mit
welchen schwule und lesbische junge Menschen konfrontiert
sein können. Auch in meiner Ausbildung zur Primarlehrerin oder meinem Studium der Psychologie wurde dieses Thema nie behandelt.
Während es heute eine Selbstverständlichkeit ist,
bei rassistischen oder sexisitischen Sprüchen einzugreifen,
werden anti-homosexuelle Bemerkungen - oft wohl aus Unsicherheit - immer noch oft überhört
und übergangen.
Es ist eines der Ziele von ABQ, Lehrpersonen zu beraten und weiterzubilden, damit sie auch bei antihomosexuellen
Bemkerungen selbstsicher und kompetent reagieren können.
Marianne, 1974 Primarlehrerin,
Lic. phil. Psychologin FSP /SGP
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